Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Christopher Rudolph (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern über fotografische, videografische sowie mediengestalterische Dienstleistungen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
2. Vertragsabschluss
Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme eines Angebots, die Unterzeichnung eines Vertrages oder eine anderweitige schriftliche Beauftragung, beispielsweise per E-Mail, zustande.
Änderungen oder Ergänzungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
3. Leistungsumfang
Der Umfang der vereinbarten Leistungen ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
Hierzu können insbesondere gehören:
- Fotografie
- Videoproduktion
- Luftaufnahmen mittels Drohne
- Bild- und Videobearbeitung
- Social-Media-Content
- Imagefilme
- Eventdokumentationen
- Porträt- und Businessfotografie
Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen nach eigenem künstlerischen und technischen Ermessen.
4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise.
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, gelten folgende Zahlungsbedingungen:
- 50 Prozent Anzahlung bei Auftragserteilung
- Restzahlung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung
Erst nach vollständigem Zahlungseingang werden die vereinbarten Nutzungsrechte übertragen.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
5. Leistungsänderungen
Wünscht der Auftraggeber während der Durchführung Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs, können hierdurch zusätzliche Kosten entstehen.
Diese werden vor Durchführung der zusätzlichen Leistungen abgestimmt.
6. Korrekturen
Sofern nicht anders vereinbart, ist eine Korrekturschleife im Angebot enthalten.
Weitere Änderungswünsche werden nach Aufwand berechnet.
Nicht als Korrektur gelten insbesondere:
- vollständige Stiländerungen
- nachträgliche Änderungen des ursprünglichen Briefings
- zusätzliche Versionen außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs
7. Termine und Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber stellt sicher, dass:
- alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen,
- Dreh- oder Fotolocations zugänglich sind,
- zuständige Ansprechpartner erreichbar sind,
- vereinbarte Zeitpläne eingehalten werden.
Verzögerungen, die durch den Auftraggeber verursacht werden, können zusätzliche Kosten verursachen.
8. Ausfall und höhere Gewalt
Kann der Auftrag aufgrund höherer Gewalt, beispielsweise Krankheit, Unfall, Naturereignissen, behördlichen Anordnungen oder unvorhersehbaren technischen Defekten, nicht durchgeführt werden, haftet der Auftragnehmer nicht für daraus entstehende Schäden.
Bereits geleistete Zahlungen werden auf einen Ersatztermin angerechnet oder, soweit noch keine Leistung erbracht wurde, zurückerstattet.
9. Stornierung
Erfolgt eine Stornierung durch den Auftraggeber, kann folgender Ausfallersatz berechnet werden:
- bis 60 Tage vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei
- 59 bis 30 Tage vor dem vereinbarten Termin: 30 Prozent des Auftragswertes
- 29 bis 14 Tage vor dem vereinbarten Termin: 50 Prozent des Auftragswertes
- weniger als 14 Tage vor dem vereinbarten Termin: 75 Prozent des Auftragswertes
- weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen: 100 Prozent des Auftragswertes
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder lediglich ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
10. Bild- und Videostil
Der Auftraggeber kennt den Stil des Auftragnehmers und beauftragt diesen auf Grundlage seines Portfolios.
Farbgebung, Bildkomposition, Schnitt, Musikauswahl sowie der Bearbeitungsstil erfolgen nach künstlerischem Ermessen des Auftragnehmers.
Ein Anspruch auf Herausgabe unbearbeiteter RAW-Dateien, Rohvideos oder Projektdateien besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
11. Lieferzeit
Die Lieferzeit richtet sich nach dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
Unvorhersehbare Ereignisse können die Bearbeitungs- und Lieferzeit angemessen verlängern.
12. Nutzungsrechte
Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte beim Auftragnehmer.
Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber die im Angebot oder Vertrag vereinbarten Nutzungsrechte.
Eine Weitergabe, Bearbeitung, Veränderung oder kommerzielle Weiterlizenzierung an Dritte ist nur zulässig, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
13. Urheberbenennung
Soweit eine Urheberbenennung vertraglich vereinbart wurde, ist der Auftragnehmer bei Veröffentlichungen in der vereinbarten Form zu nennen.
Auch ohne ausdrückliche Verpflichtung ist eine freiwillige Urheberbenennung bei Veröffentlichungen erwünscht.
14. Eigenwerbung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, entstandene Fotos und Videos für eigene Werbezwecke zu verwenden, insbesondere für das Portfolio, die eigene Website, Social-Media-Kanäle, Wettbewerbe und Eigenpräsentationen.
Dies gilt nicht, wenn eine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde oder überwiegende schutzwürdige Interessen des Auftraggebers oder abgebildeter Personen entgegenstehen.
15. Drohnenaufnahmen
Drohnenaufnahmen erfolgen ausschließlich unter Einhaltung der jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie der örtlichen und wetterbedingten Voraussetzungen.
Können Drohnenaufnahmen aufgrund gesetzlicher Einschränkungen, fehlender Genehmigungen, Sicherheitsrisiken oder ungeeigneter Witterungsverhältnisse nicht durchgeführt werden, stellt dies keinen Mangel der Leistung dar.
16. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Vorschriften.
Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
17. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt entsprechend der Datenschutzerklärung auf dieser Website sowie den geltenden gesetzlichen Datenschutzvorschriften.
18. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Augsburg.
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